Reise-Tipp Für Genießer und Denker - eine Städte-Reise nach Prag

Annalena Leitermann vor der John-Lennon-Mauer in Prag. Foto: Annalena Leitermann

Prag, die goldene Hauptstadt unseres Nachbarlandes Tschechien, ist gut mit der Bahn erreichbar, die Anreise mit dem Auto ist aufgrund des dichten Verkehrs und engen Straßen eher nicht zu empfehlen. Unerlässlich ist ein funktionstüchtiges Paar Füße, wenn man den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Prags einen Besuch abstattet. Für alle Kulturbegeisterten ist das „museum regni bohemiae“ eine sichere Anlaufstelle. Dort werden nationale Besonderheiten in einem riesigen Gebäudekomplex ausgestellt. Dabei überzeugt schon der imposante Baustil, der an die Neorenaissance angelehnt ist.

Mitten in der Einkaufspassage wird der Blick durch die schwarze Statue des heiligen Wenzel, der auf einem Pferd thront, auf die breite Straße gesteuert. Ein paar Straßen weiter bleiben die Augen an der astronomischen Uhr hängen, die stündlich mit ihrem Glockenspiel die Zeit begrüßt, umarmt und wieder mitnimmt.

Fasziniert sind wir um das Altstädter Rathaus gewandert, bis wir vor dem Wenzelsplatz gestanden sind. Dort ist im Winter ein wunderschöner Weihnachtsmarkt aufgebaut, viele Prager und Fremde tummeln sich hier.

Die Karlsbrücke - ein überwältigender Anblick

Über sieben Brücken muss man gehen – aber nicht in Prag. Hier gibt es zwar mehrere Übergänge, allerdings ist die Karlsbrücke definitiv das längste Monument. Massive, steinerne Stützsäulen steigen aus der Moldau empor und halten die mächtige Erscheinung über Wasser. Ein überwältigender Anblick für jeden Besucher. Vor allem der Sonnenuntergang verleiht der Landschaft einen malerischen Eindruck.

Nach der Karlsbrücke ist die John-Lennon-Mauer das nächste Reiseziel. Über die gesamte Wand zieht sich ein riesiges Kunstwerk. Verschiedene Unterschriften zieren die Bilder und machen sie somit einzigartig. Diese Kunst bringt mit ihren mannigfaltigen Facetten mehr zum Ausdruck, als es Worte je könnten.

Die Stadt erstrahlt in goldenem Glanz

Die Burg auf dem Hradschin war unser letztes Ziel. Ein besonderes Abenteuer war das Passieren mit unseren Reiserucksäcken. Großes Gepäck ist nicht zu empfehlen – außer man möchte sein ganzes Hab und Gut nochmals mithilfe des Militärs genauer betrachten.

Der Innenhof der Burg beschert eine großartige Sicht auf den Veitsdom und die verschiedenen Bauten, die Bestandteile der tschechischen Geschichte beinhalten.

Außerdem ist das Goldene Gässchen im Burggebiet, in dem bereits Franz Kafka lebte, eine wahre Sehenswürdigkeit und strahlt bei Sonnenschein gelborange.

Der Anblick der Altstadt überwältigt mich. Wenn die Sonnenstrahlen die Wolkenwand durchdringen, verleihen sie den Sandsteintürmen einen goldenen Glanz, der auch zu den Häuserfassaden gelangt und fast das Level einer himmlischen Darstellung erreicht. Prag ist wirklich die goldene Stadt der tausend Türme. Ein einziger Sonnenstrahl reicht aus, um die Häuser in lebendige Kunstwerke zu verwandeln und um sich im Glanz Prags zu vergessen.

Auch die Kaffeeszene ist in Prag etabliert. So finden sich viele kleine Lokale, die mit ihrem eigenen Charme überzeugen und einen Moment der Ruhe schenken.

Mein Fazit zu Tschechiens Hauptstadt

Prag ist immer eine Reise wert, es gibt noch so viel mehr zu erkunden. Wie zum Beispiel den Prager Zoo. Die Stadt bietet auch eine gute Gelegenheit, um alte Bekannte, Freunde oder Verwandte auf einen gemeinsamen Trip einzuladen.

Hier geht es zu einem Reise-Guide auf YouTube über Prag: 

 

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