Reisbach Christoph Nußbaumeder brachte seinen ersten Roman heraus

Christoph Nußbaumeder veröffentlichte sein erstes Buch. Foto: Monika Bergbauer

"Georg hob den Kopf, er blickte in den Dunst, der sich über dem Gelände ausbreitete. Er fragte sich, ob es ein Gutes hätte, bis zum Ende seine Lebens hierzubleiben, oder ob er hier schon längst ans Ende kommen war." Wer das Buch "Die Unverhofften" aufmerksam liest, findet diese beiden Sätze, verfasst von Christoph Nußbaumeder.

Der Schornberger zog schon vor Jahren aus, um sich in der Kulturszene einen guten Namen zu machen. Gerade sein Drama "Eisenstein" schlug bei der Uraufführung hohe Wellen. Auch in unseren Breiten. Nun, fast auf den Tag genau zehn Jahre später, brachte der studierte und vielfach ausgezeichnete Autor seinen ersten Roman heraus. Wer den Verfasser kennt, weiß, "nichts für zwischendurch", selbst wenn er das Werk noch nicht in Händen hielt. Bestätigt wird diese Feststellung allein schon aufgrund des Umfanges. 667 Seiten voller Literatur. Dabei sollte man sich schon die Wortwahl quasi "auf der Zunge zergehen lassen". Aber, das Lesen muss auch nicht schnell gehen, sondern sollte vielmehr Genuss sein. Schnell war der Roman über eine berührende Familiensaga und ein packendes Aufsteigerepos auch nicht geschrieben. Denn, bis das tiefgründige Werk stand, nahm sich der Dramatiker viel Zeit zu Recherchen über das zurückliegende Jahrhundert. Das Debüt handelt von Familiengeheimnissen, Tabus und Verstrickungen über vier Generationen in Deutschland. Es handelt vom Zündstoff der großen Menschheitsdramen: Liebe, Verrat und dem unstillbaren Bedürfnis nach Anerkennung.

 

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