Regionalliga Bayern Hankofen schlägt Kellerkind - Vilzing hadert mit Schiedsrichter

Die SpVgg Hankofen-Hailing hat am Samstag einen Heimsieg gegen Illertissen gefeiert. Foto: Charly Becherer

Die SpVgg Hankofen-Hailing feiert daheim einen Sieg gegen Illertissen, die DJK Vilzing geht in der bayerischen Landeshauptstadt leer aus.

Auch am 13. Spieltag der Saison 2022/23 kam es an der Spitze der Regionalliga Bayern zu keinem Wechsel. Die Würzburger Kickers führen nach einem 6:3-Heimsige gegen den FC Augsburg II weiter aufgrund des besseren Torverhältnisses die Tabelle vor der punktgleichen SpVgg Unterhaching (3:0 in Eichstätt) an. Trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung nur zu einem 2:2-Unentschieden reichte es für den Tabellendritten Wacker Burghausen. Erfolgreich waren aber die weiteren Verfolger, der 1. FC Nürnberg II (4:0 gegen Buchbach) und der TSV Aubstadt (4:1 gegen das arg ersatzgeschwächte Schlusslicht aus Heimstetten). Siege verbuchten am Wochenende außerdem Türkgücü München (3:0 gegen Vilzing), der FC Bayern München II (3:0 in Rain/Lech), die SpVgg Ansbach (2:1 gegen Aschaffenburg), die SpVgg Hankofen-Hailing (3:0 gegen Illertissen) und der 1. FC Schweinfurt (2:0 in Pipinsried).

SpVgg Hankofen-Hailing – FV Illertissen 3:0 (1:0)

Als einziges ostbayerisches Team verbuchte am Wochenende die SpVgg Hankofen-Hailing ein Erfolgserlebnis, die sich zuhause gegen Kellerkind Illertissen mit 3:0 durchsetzte und damit den fünften Saisonsieg einfuhr. Nachdem die Gäste in der Anfangsphase mehr vom Spiel hatten, sorgte Tobias Richter nach einer knappen halben Stunde aus dem Nichts für den Führungstreffer des Aufsteigers. „Danach kippte die Partie etwas auf unsere Seite“, bekannte Hankofens Spielertrainer Tobias Beck nach dem Abpfiff. Auch in der zweiten Halbzeit hatte Illertissen zunächst ein leichtes spielerisches Übergewicht, konnte daraus jedoch abermals kein Kapital schlagen. In eine Phase, in der sich beide Mannschaften gegenseitig neutralisierten und das Spiel von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war, sorgte der eingewechselte Tobias Lermer eine Viertelstunde vor dem Ende für das 2:0. Damit war die Partie entschieden, da sich die Gäste letztlich auch in der Schlussphase offensiv zu harmlos präsentierten. Eine Co-Produktion der ebenfalls eingewechselten Andreas Wagner und Vincent Ketzer vollendete Letzterer sogar noch zum 3:0 für die „Dorfbuam“, deren Spielertrainer Beck hinterher bekannte: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel. Letztlich war es ein Spiel, das von Zweikämpfen und Fehlern auf beiden Seiten geprägt war, aber nichtsdestotrotz: Wenn wir vor das Tor gekommen sind, waren wir heute eiskalt.“

Tore: 1:0 (27.) Richter, 2:0 (75.) Lermer, 3:0 (82.) Ketzer; Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (TSV Karlburg); Gelbe Karten: Sommersberger – Fundel, Held; Zuschauer: 523.

Türkgücü München – DJK Vilzing 3:0 (1:0)

Nach dem 4:2-Erfolg in der Vorwoche gegen Ansbach musste die DJK Vilzing am Samstag wieder einen Rückschlag hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Josef Eibl musste sich im altehrwürdigen Grünwalderstadion Türkgücü München mit 0:3 geschlagen geben. In einer offenen ersten Halbzeit, inklusive weniger Chancen auf beiden Seiten, gingen die Gastgeber etwas glücklich kurz vor dem Pausenpfiff in Führung. Während viele Vilzinger gerne im Mittelfeld ein Foul gesehen hätten, schaltete der ehemalige Drittligist schnell um und Yannick Woudstra, der plötzlich vollkommen frei vor DJK-Keeper Maximilian Putz auftauchte, hatte keine Probleme, den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Nach Wiederbeginn erwischte München den besseren Start und Ünal Tosun schloss nach knapp 20 Minuten einen Konter erfolgreich zum 2:0 ab. Etwa eine Viertelstunde vor dem Ende führte ein Querschläger in der Defensive von Türkgücü fast zu einem Eigentor und damit dem Anschlusstreffer. Es blieb allerdings beim „fast“ und in der Schlussphase sorgte Mario Crnicki mit seinem ersten Saisontor noch für den 3:0-Endstand. Vilzings Trainer Josef Eibl resümierte hinterher: „Aufgrund der starken zweiten Halbzeit war es letztlich ein verdienter Sieg für München. Wir haben eigentlich eine starke erste Halbzeit gespielt, dann entscheidet der Schiedsrichter aus unerklärlichen Gründen kurz vor der Pause nicht auf Freistoß für uns und wir bekommen aus dem Konter heraus das 0:1. Das war letztendlich spielentscheidend.“

Tore: 1:0 (41.) Woudstra, 2:0 (63.) Tosun, 3:0 (86.) Crnicki; Schiedsrichter: Johannes Hamper (VfR Katschenreuth); Gelbe Karten: Berwein, Rech, Hingerl, Tosun, Osmanoski – Kordick, Eibl, Putz; Zuschauer: 289.

 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading