Regionalliga Bayern Hankofen: Ärger über kurzfristige Spielabsage

Der erste Schnee in diesem Winter machte vielen bayerischen Verbandsligisten am Wochenende einen Strich durch die Rechnung. Foto: imago

Eine kurzfristige Absage ihres geplanten Gastspiels bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg erlebte die SpVgg Hankofen-Hailing am Samstag. Die Mannschaft war schon auf dem Weg nach Nürnberg als die Absage kam.

„Wir waren bereits unterwegs und auf Höhe von Rosenhof, als gegen 10:15 Uhr die Absage kam“, berichtete Hankofens Trainer Heribert Ketterl. Dabei hatten die „Dorfbuam“ eigentlich schon eher damit gerechnet, dass die Partie nicht stattfinden kann, wie Ketterl deutlich machte: „Wir haben uns vor der Abfahrt Webcam-Aufnahmen aus Nürnberg angesehen und dachten uns schon, dass es Nichts wird. Unser Team-Manager Richard Maierhofer hat auch extra angerufen. Ihm wurde gesagt, dass versucht wird, den Platz zu räumen, was auch gemacht wurde. Jedoch fiel zu schnell wieder neuer Schnee, sodass es letztlich einfach nicht ging.“ Etwas bedauerlich fand Ketterl zudem, dass der Verein aufgrund der kurzfristigen Absage nun logischerweise auf den Buskosten für den Tag sitzen bleibt.

Auf eine zusätzliche Trainingseinheit vor Ort oder alternativ den Besuch eines Spiels von einem Konkurrenten verzichtete die SpVgg. „Zu trainieren hätte in Anbetracht der Platzverhältnisse am Samstag auch wenig Sinn gemacht“, so Ketterl, der das Spiel in Nürnberg von der Tribüne aus verfolgen hätte müssen. Nach seiner Roten Karte in der Partie gegen Rain/Lech wurde er – was mittlerweile bestätigt ist – mit einem Innenraumverbot von einem Spiel belegt. Ob er seine Sperre am kommenden Samstag absitzen kann, erscheint mit Blick auf die Wetterprognose der kommenden Tage sehr fraglich. Dennoch sagte der Hankofener Trainer mit Blick auf das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2022 gegen Pipinsried: „Wir wollen das Spiel unbedingt durchziehen.“

Nachholtermin steht noch nicht fest

Wann das abgesagte Duell in Nürnberg nachgeholt wird, ist offiziell noch offen. „Wir rechnen aber damit, dass es am 10. Dezember – also eine Woche nach unserem eigentlich letzten Spiel in Eichstätt – angesetzt wird“, blickte Ketterl voraus. Um trotz widriger Platzverhältnisse bis dahin weiter durchtrainieren zu können, prüft die SpVgg laut Ketterl momentan noch die Möglichkeit, zumindest einmal pro Woche eine Trainingszeit auf einem Kunstrasenplatz zu bekommen.

Neben der Partie in Nürnberg fielen unterdessen auch noch drei weitere Spiele dem Wintereinbruch zum Opfer. Bereits am Freitag stand fest, dass die Duelle zwischen Eichstätt und Aubstadt sowie Vilzing und Burghausen nicht stattfinden können. Im Laufe des Samstagvormittags stand dann auch noch fest, dass in Schweinfurt ebenfalls nicht gespielt werden kann und die Begegnung gegen Illertissen wurde auch abgesagt. Alle abgesagten Spiele werden zu einem späteren – noch nicht feststehenden – Zeitpunkt nachgeholt.

 
 
 

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