Region Landshut Stadt und Landkreis gründen Pflegestützpunkt

Landrat Peter Dreier, Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz und der AOK-Direktor Jürgen Eixner (stellvertretend für die Sozialversicherungsträger) bei der Vertragsunterzeichnung (v. re.). Von fachlicher Seite wurden sie von Tanja Bender (Abteilungsleiterin am Landratsamt) und Ursula Adam (stv. Referatsleiterin der Stadt Landshut) (hinten) mit unterstützt. Foto: Landratsamt Landshut

Der Pflegestützpunkt für die Region Landshut ist nun beschlossene Sache: Landrat Peter Dreier und Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz haben die entsprechenden Verträge unterzeichnet, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Einrichtung soll eine Anlaufstelle für Bürger sein, die Rat und Hilfe zum Thema Pflege suchen.

Der Trend hält seit mehr als einem Jahrzehnt an und wird sich nach jüngsten Prognosen des Bayerischen Landesamts für Statistik wohl auch in Zukunft fortsetzen: Stadt und Landkreis Landshut wachsen kräftig. Dank der guten Voraussetzungen in zentralen Bereichen wie Infrastruktur, Wirtschaft und Wohnen entscheiden sich viele Menschen, in die Region zu ziehen.

Zeitgleich gehört der Landkreis Landshut schon seit langem zu den geburtenstärksten Kreisen im Freistaat – viele junge Menschen wagen hier also die Familiengründung. Gleichzeitig prognostiziert das Statistische Landesamt der Region allerdings auch einen fortschreitenden demografischen Wandel: Die Bürger werden immer älter, was auch einen deutlichen Anstieg des Bedarfs an Pflegeleistungen und -unterstützung bedeutet.

Ein weiter Weg bis zur Gründung

Genau hier setzt der neu gegründete Pflegestützpunkt an, den Stadt und Landkreis Landshut neu gegründet haben. Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz haben die entsprechenden Verträge unterzeichnet – stellvertretend für die Sozialversicherungsträger hat Jürgen Eixner von der AOK Landshut die Beteiligung unterschrieben. Die Finanzierung erfolgt vollständig durch Stadt und Landkreis sowie die Sozialversicherungsträger.

Bis zur jetzt erfolgten Gründung des Pflegestützpunktes war es ein weiter Weg: Tanja Bender, zuständige Abteilungsleiterin am Landratsamt Landshut, und Ursula Adam, stellvertretende Leiterin des Sozialreferats der Stadt Landshut, zeigten sich erfreut über den positiven Verlauf der Verhandlungen.

Pflegestützpunkt im Gebäude des Netzwerks

Das Ergebnis sei eine wohnort- und bürgernahe Beratung vor Ort, damit auch die Gegebenheiten vor Ort bestens beurteilt und berücksichtigt werden können. Der Pflegestützpunkt wird im Gebäude des Landshuter Netzwerk im Umfeld des Hauptbahnhofs angesiedelt und voraussichtlich zum 1. März seine Arbeit aufnehmen.

„Die gute Erreichbarkeit des Standorts war für uns ein wichtiges Entscheidungskriterium. Zudem profitieren die Bürgerinnen und Bürger natürlich auch von den weiteren Beratungsleistungen, die am Landshuter Netzwerk angeboten werden“, erklärten Putz und Dreier die Standortwahl.

Außenstellen mit wohnartnahen Angeboten

In absehbarer Zeit sollen auch Außenstellen in Rottenburg und Vilsbiburg etabliert werden, um noch wohnortnähere Angebote unterbreiten zu können. „Denn gerade das Thema Alter und Pflege besitzt so viele Facetten, dass eine ganzheitliche und lebensnahe Beratung die beste Unterstützung für die Bürgerinnen und Bürger darstellt.“

Ihren Dank richteten Oberbürgermeister und Landrat mitunter auch an die Landespolitik, vor allem den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier. „Gemeinsam ist es gelungen, den ersten niederbayerischen Pflegestützpunkt in die Bezirkshauptstadt zu holen. Das ist ein schöner Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger in der Region Landshut.“

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