Region Landshut 300er-Marke bei Inzidenzwerten wieder geknackt

Die aktuellen Informationen zur Corona-Lage in der Region Landshut. Foto: Landratsamt Landshut

Der Trend zeigt weiter nach oben: Über das Wochenende wurden der Arbeitsgruppe zur Corona-Pandemiebekämpfung 359 neue nachgewiesene Corona-Infektionen gemeldet, wobei die Omikron-Variante zusehends an Bedeutung gewinnt und immer häufiger nachgewiesen wird, teilt das Landratsamt Landshut mit.

In vielen Fällen ist nicht mehr nachzuvollziehen, wo die Infektion stattgefunden hat – vielfach sind es aber Familienzusammenkünfte zwischen den Jahren und dem Jahreswechsel, die sich jetzt bemerkbar machen: Ganze Familien werden innerhalb kurzer Zeit positiv auf das Virus getestet.

So ist die Zahl aller bisher festgestellter Ansteckungen (der so genannten „Index-Fälle“) auf mittlerweile 26.307 angestiegen. Davon konnten 24.916 die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen – ein Plus von 182 seit Freitag. Derzeit befinden sich 1.011 Menschen aus der Region mit bestätigter in häuslicher Quarantäne (+ 276) – hinzu kommen enge Kontaktpersonen.

Von den aktiven Infektionen entfallen rund 300 auf die Stadt Landshut. Der Rest verteilt sich diffus über die Landkreis-Gemeinden. Dieser Anstieg der Neuinfektionen spiegelt sich auch in den Sieben-Tages-Inzidenzen wieder: Sowohl Stadt als auch Landkreis Landshut haben wieder die Marke von 300 überschritten und nähern sich dem bayerischen Durchschnitt an (321,8). Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis einen Wert von 317,0, die Stadt Landshut ist mit 327,1 etwas darüber.

Es wurde ein weiterer Todesfall gemeldet: Eine 93-Jährige ist an Covid-19 gestorben. Insgesamt 380 Bürger aus Stadt und Landkreis Landshut sind bisher in Zusammenhang mit SARS-CoV2 und seinen Varianten verstorben.

In den regionalen Akutkrankenhäusern, hierzu zählen das Klinikum Landshut sowie die Lakumed-Kliniken in Achdorf und Vilsbiburg, zeigt sich die Lage wenig verändert: Derzeit müssen 23 Patienten mit bestätigter Covid-Infektion auf den Normalstationen behandelt werden. Am Freitag waren es noch zwei mehr. Intensivmedizinisch behandelt werden müssen neun Personen, und damit drei weniger als noch zum Wochenende.

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