Regensburg Zeitzeugen berichten über ihre Flucht aus der DDR

Die bewegenden Geschichten von vier Zeitzeugen der DDR (v.l.): Andreas Loos, Rena Dumont, Carsten Lenk (Moderation), Wieland Elle und Beatrix Kordik-Müller. Foto: Bothner

Vier Personen. Vier unterschiedliche Beweggründe, aus der ehemaligen DDR zu fliehen - oder eben doch vor Ort zu bleiben. Am Montagabend erzählten vier Zeitzeugen auf Einladung des Ost-West-Zentrums der Universität Regensburg im Turmtheater, wie sie die letzten Jahre der DDR, vor dem Mauerfall am 9. November 1989, erlebt haben und was sie zur Flucht bewegt hat.

Mitte Ende der 1980er Jahre habe noch nichts darauf hingewiesen, dass einmal der Eiserne Vorhang fallen werde, sagt Andreas Loos. "Wir bekamen natürlich mit, dass immer mehr Menschen versuchten, in den Westen zu fliehen." Er sei damals nicht besonders politisch gewesen, gibt der gebürtige Thüringer fast schon reumütig zu verstehen. Den Mut der drei Anwesenden bewundere er. Doch auch der Ingenieur kenne das Gefühl der permanenten Überwachung. "Das war wie ein ständiger Schatten." Dass die Familie Verwandte im Westen hatte, die gelegentlich zu Besuch waren, verbesserte die Lage nicht. "Doch Flucht kam für uns nie in Frage."

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