Der Regensburger SPD droht die Spaltung: Der vom Dienst suspendierte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, der gerade wegen der Korruptionsaffäre vor Gericht steht, wird Mittwochabend einen Verein gründen. Dessen Mitglieder sollen seine erneute Kandidatur bei der Kommunalwahl 2020 unterstützen und auf seiner Liste stehen. Damit könnte sich ein Ereignis wiederholen, das die CSU im Vorfeld der Kommunalwahl 2014 durchlebt hat. Die "Bürger für Regensburg" spalteten sich von der Partei ab, versöhnten sich aber später wieder.

Wolbergs hat in den vergangenen Wochen wiederholt verkündet, er werde wieder für das Oberbürgermeisteramt kandidieren, wenn vor Gericht seine Unschuld bewiesen sei. Hatte aber bisher offengelassen, ob er für die SPD antreten wird oder auf einer eigenen Liste. Bei einer Stadtverbandsvorstandssitzung am Montagabend teilte er dann seinen Entschluss mit. Er fühle sich seiner Partei nicht mehr verbunden. Und kündigte dann gleich auch die Vereinsgründung an.

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