Regensburg Das war in den "radioaktiven" Paketen

Pakete mit unbekanntem Absender, auf denen Symbole für Radioaktivität zu sehen waren, haben am Dienstagabend in Regensburg einen großen Gefahrgut-Einsatz ausgelöst. Foto: Alexander Auer

Am Dienstagabend tauchten im Frachtpostzentrum in der Robert-Bosch-Straße einige Wellkartonpakete mit „Radioaktive II“ Aufklebern auf. Spezialisten aus Amberg klärten nun das Rätsel um den Inhalt – er ist völlig harmlos.

Laut Pressemeldung der Polizei waren es neun Pakete, die die Mitarbeiter des Postzentrums entdeckt hatten: Zwei mit der Kennzeichnung "Radioaktiv", sieben weitere mit Markierungen wie "Ätzend". "Den Aussagen der Mitarbeiter zufolge, handelt es sich um authentische Aufkleber, nicht um irgendwelche Selbstgemalten", erklärte Polizeihauptkommissar Träg auf Anfrage unserer Zeitung. Die Mitarbeiter hätten nach ihrer Entdeckung die Pakete dann im nahegelegenen Container untergebracht.

Der Strahlenmesstrupp der Berufsfeuerwehr Regensburg konnte keine radioaktive Strahlung feststellen - weder bei den Paketen, noch den Mitarbeitern. Dennoch wurde der Container sicherheitshalber wieder verschlossen und ein Trupp des Gefahrgutüberwachungstrupps Oberpfalz aus Amberg angefordert. Dieser öffnete die potenziell gefährlichen Pakete am Mittwochnachmittag und konnten umgehend Entwarnung geben: Der Inhalt bestand aus nichts als schnödem Altpapier. 

Hintergründe noch unklar

Warum die Pakete mit Gefahrgutzetteln gekennzeichnet waren und wie sie in das Postfrachtzentrum gelangten, ist laut Angaben der Polizei noch nicht klar. Möglich sei, dass es sich um einen Scherz, einen Irrläufer oder  abgefallene Adressaufkleber handle – Genaueres müssten aber die Ermittlungen des Gefahrgutüberwachungstrupps klären.

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