Regensburg/Passau Streit um Flutpolder: Aiwanger kontert Kritik

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Vor wenigen Tagen hatte es harsche Kritik von Seiten der Grünen und der ÖDP bezüglich der Flutpolder-Politik der Freien Wähler gehagelt. Jetzt kontert Hubert Aiwanger. Foto: Sven Hoppe, dpa

Im Streit um die von der schwarz-orangen Koalition in München einkassierten Flutpolder an der Donau hat sich der designierte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gegen Kritik verwahrt.

"Polder bei Regensburg haben keine Schutzwirkung bei Hochwässern in Straubing, Deggendorf oder Passau", betonte Aiwanger. Die Polder bei Regensburg hätten keine Auswirkungen auf die Hochwasserlage mehr als 30 Flusskilometer abwärts. Aiwanger: "Das Milliardenprojekt wäre sinnlose Steuergeldverschwendung und würde die Anlieger in Poldernähe durch steigende Grundwasserspiegel massiv schädigen."

Lesen Sie hier: Hochwasserschutz: Straubing und Deggendorf in Sorge

Zuvor hatten insbesondere Grüne und ÖPD harsche Kritik an den Freien Wählern geäußert. So sagte der Passauer Landtagsabgeordnete Toni Schuberl von den Grünen am Montag: "Die Freien Wähler wollen Passau absaufen lassen!".

Die Befürchtung, Niederbayern - speziell Passau - könne mit angeblich schnell durchgeleiteten Fluten im Falle eines Hochwassers in Mitleidenschaft gezogen werden, wies Aiwanger scharf zurück: (...)

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 10. November 2018.

 
 

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