Dawid Getaneh kommt aus Äthiopien und ist seit 18 Monaten in Deutschland. In der Zeit hat er die Ankerzentren in der Zeißstraße und der Bajuwarenstraße kennengelernt.

Sein Asylverfahren läuft. Er möchte gerne eine Ausbildung zum Fachangestellten für Zahnmedizin machen, hat aber keine Ausbildungserlaubnis bekommen. "Ich möchte gerne arbeiten", sagt er. Er will nicht von Sozialleistungen leben. Er versteht nicht, "warum der Staat Flüchtlinge nicht abschiebt, wenn sie hier nicht arbeiten dürfen".

Am Freitagnachmittag sitzt er am Runden Tisch mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Gülseren Demirel, die zuvor das Ankerzentrum in der Bajuwarenstraße besucht hat. Die Sprecherin für Integration, Asyl, Flucht und Vertriebene hat sich bereits andere Ankerzentren in Bayern angeschaut und ist verwundert, wie unterschiedlich die Lebensbedingungen für die Menschen dort sind. So hat sie Zimmer gesehen, die vom Schimmel ganz schwarz waren. Kaputte Waschbecken. Für Kinder keine geeigneten Aufenthaltsräume. Alleinstehende Frauen dürfen ihre Türen nicht abschließen. In einigen Einrichtungen können die Kinder keine Schule besuchen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 30. März 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 30. März 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.