Regensburg Sechs neue Stolpersteine verlegt

Sorgfältig wurde der Stolperstein für Heinrich Lutterbach vor dem Haus der Bayerischen Geschichte verlegt. Im Hintergrund spielte Manfred Jäger Akkordeon. Besonders berührend: Er hat das Musizieren noch von Heinrich Lutterbach selbst gelernt. Foto: gibbs

Über die Pflastersteine vor dem Eingang des Museums der Bayerischen Geschichte gehen jeden Tag Hunderte Menschen. Seit Dienstagvormittag sticht ein Stein mit seiner goldenen Farbe heraus: Er wurde verlegt, um an Heinrich Lutterbach zu erinnern, einen engagierten Zeugen Jehovas, der eine neunjährige KZ-Gefangenschaft überlebte.

Über 200 sogenannte Stolpersteine sind in Regensburg bereits im Boden verankert worden - um mit einem sichtbaren Zeichen an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Zum ersten Mal gibt es nun einen goldenen Gedenkstein für einen Mann, der die NS-Zeit überlebt hat. Heinrich Lutterbach lebte ab 1935 am Georgenplatz, der dort lag, wo heute das Bayern-Museum steht.

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