Regensburg Prozessauftakt um Verfolgungsjagd auf der B16

Eine Verfolgungsjagd auf der B16 bei Wenzenbach hielt am 27. Juli 2019 die Regensburger Polizei in Atem. Nun landet der Fall vor dem Landgericht. Angeklagt ist ein 58-Jähriger aus Regensburg. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, sich in jener Nacht einer polizeilichen Kontrolle in Regensburg entzogen zu haben. Anstatt anzuhalten, soll er über den Lappersdorfer Kreisel auf die B16 in Fahrtrichtung Cham geflüchtet sein. Dort lieferte er sich laut Anklage eine wilde Verfolgungsjagd mit zeitweise über 120 km/h, eher er zwischen Gonnersdorf und Wenzenbach doch noch angehalten werden konnte. Bei einem letzten Versuch zu flüchten, soll der Mann auch auf zwei Polizisten zugefahren sein. Ein Beamter konnte ausweichen, der zweite wurde am Knie erfasst und leicht verletzt. Erst durch zwei Schüsse auf den Reifen habe der 58-Jährige schließlich gestoppt werden können. Laut einem durchgeführten Test soll er bei der Verfolgungsfahrt unter Drogeneinfluss gestanden sein und außerdem an einer paranoiden Schizophrenie leiden. Er sei deswegen nicht in der Lage gewesen, das Unrecht seiner Tat einzusehen. Das Gericht wird deswegen in der Verhandlung zu prüfen haben, ob der Angeklagte in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden soll. Für den Prozess sind zunächst fünf Verhandlungstage angesetzt. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading