Regensburg Pegida-Demonstration und Protestkundgebungen blieben weitgehend friedlich

Etwa 35 Pegida-Anhänger standen am Samstagabend in Regensburg rund 1.000 Gegendemonstranten gegenüber. Trotzdem liefen die Kundgebungen weitgehend friedlich ab. Foto: Elisabeth Lehner

Am Samstagabend fand in Regensburg eine Demonstration der Pegida München statt. Gleichzeitig hatten verschiedene Bündnisse Protestkundgebungen angekündigt. Aus Sicht der Polizei verliefen die Versammlungen zum Glück weitgehend friedlich.

Bereits gegen 17.30 Uhr fanden auf dem Ernst-Reuter-Platz und dem Domplatz zwei Demonstrationen gegen die Pegida-Kundgebung statt. Am Ernst-Reuter Platz zählte die Polizei etwa 50 Personen, am Domplatz waren es knapp 600 Teilnehmer. Gegen 19 Uhr zogen dann beide Gruppen zum östlichen Bereich des Domplatzes, um dort zusammen mit weiteren Neuankömmlingen ihren Protest gegen die beginnende Pegida-Demonstration kundzutun. Etwa 35 Pegida-Anhängern standen so knapp 1.000  Demonstranten aus dem bürgerlichen und linken Lager gegenüber. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Gruppen zu trennen und die sichere Durchführung der Kundgebung zu gewährleisten. Die Versammlung lief auch weitgehend friedlich ab, allerdings wurden aus den Reihen der Gegendemonstranten mehrere mit Wasser gefüllte Ballons und auch eine Glasflasche in Richtung der Pegida-Anhänger geworfen. Zwei Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum wurden außerdem dabei beobachtet, wie mehrere Aufkleber an Verkehrszeichen und Straßenlaternen anbrachten. Bei einem Gegendemonstranten wurden zudem zehn Gramm Marihuana sichergestellt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Um kurz vor 21 Uhr wurde die Kundgebung schließlich beendet.

 

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