Regensburg Neue Stadtbahn: Die Zukunft liegt auf der Schiene

Ein Triebwagen der Straßenbahn auf der Linie 3 vom Schlachthof zum Domplatz vor dem Regensburger Ostentor im September 1940. Foto: Konrad Haslbeck

1964 wurde in Regensburg die Straßenbahn abgeschafft. Sie behinderte den Autoverkehr. Jetzt soll nach dem Willen des Stadtrats eine Stadtbahn den Verkehrskollaps verhindern.

Einstimmig hat der Regensburger Stadtrat am Donnerstagabend beschlossen, eine Stadtbahn einzuführen. Die gab es in der Domstadt schon einmal. Sie fuhr auf zwei Linien mit einer Streckenlänge von 12,3 Kilometern durch die Altstadt - im Sechs-Minuten-Takt. 1964 wurde der Betrieb eingestellt. Warum? Das weiß Bernd Ettmaier von der Interessengemeinschaft Historische Straßenbahn: Der Autoverkehr in der Stadt wurde dichter. Die Straßenbahn fuhr eingleisig und damit oft gegen die Fahrtrichtung der Autos. Sie wurde zum Verkehrshindernis. In die inzwischen marode Gleisanlage hätte die Stadt investieren müssen. Außerdem gab es auch noch oberleitungsbetriebene Busse und Dieselbusse. Alle drei Systeme waren den Verkehrsbetrieben zu viel. Die Stadt entschied sich deshalb, die Straßenbahn aufzugeben. Die Dieselbusse schienen damals flexibler verwendbar.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 29. Juni 2018.

 

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