Regensburg Ohne Helm, ohne Bremsen: Fahrradfahrer in Lebensgefahr

Die sogenannten "Fixies" sind in der Fahrradszene Kult. Sie haben weder Schutzbleche noch Gangschaltung oder Licht - manche Fahrer verzichten sogar auf Bremsen. (Symbolbild) Foto: Collage idowa/Carmen Jaspersen/dpa

Bei einem schweren Unfall mit sogenannten Fixie-Fahrrad in Regensburg ist ein 27-jähriger Fahrradfahrer offenbar lebensgefährlich verletzt worden. Laut Angaben der Polizei war der Radler ohne Helm und ohne straßentaugliche Bremsanlage unterwegs.

Nach derzeitigem Ermittlungstand war ein 41-Jähriger mit seinem VW über die Ampel an der Kreuzung der Landshuter Straße mit der Dr.-Martin-Luther-Straße gefahren, als die Ampel für ihn grün zeigte. Anscheinend war der Radfahrer, der auf der Dr.-Martin-Luther-Straße stadteinwärts fuhr, bei rot in die Kreuzung gefahren. Es kam es zum Zusammenstoß.

Der Radfahrer knallte in die Flanke des Autos und prallte mit dem Kopf gegen das Fahrzeug. Das war Fahrrad war ein so genanntes "Fixie", laut Polizei ein sehr leichtes, nicht straßentaugliches Gefährt. Es hatte keine straßentaugliche Bremsanlage und kein Licht. Der Radfahrer trug zum Unfallzeitpunkt keinen Helm.

Bei der Kollision zog sich der 27-Jährige schwerste Kopfverletzungen zu. Er wurde in einem Regensburger Krankenhaus stationär aufgenommen. Sein Zustand wurde von den behandelnden Ärzten als sehr kritisch bewertet.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sollen sich unter 0941/506-2001 bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd melden.

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