Auch in Regensburg wird gestreikt Warnstreiks an fünf Unikliniken in Bayern und am Herzzentrum

, aktualisiert am 16.11.2021 - 09:45 Uhr
Eine Fahne von Verdi weht im Wind. Foto: Ina Fassbender/dpa/Symbolbild/dpa

Im Tarifkonflikt um die Bezahlung des öffentlichen Diensts der Länder weitet die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks im Gesundheitswesen aus.

Am Dienstag waren die Belegschaften des Münchner Herzzentrums und fünf bayerischer Universitätskliniken aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Damit will die Gewerkschaft den Druck auf die Länder erhöhen. Am Münchner Klinikum Rechts der Isar sei die Beteiligung hoch, es hätten sich mindestens 150 Mitarbeiter beteiligt, sagte ein Verdi-Sprecher am Dienstagmorgen.

Bei den Warnstreiks geht es nicht nur um die Bezahlung in den Kliniken, sondern um alle Tarifbeschäftigten der 16 Bundesländer. Verdi fordert eine Einkommenserhöhung um fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen monatlich 300 Euro mehr erhalten.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat die Forderungen bislang zurückgewiesen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die Steuereinnahmen in der Corona-Pandemie eingebrochen sind und die Bundesländer ihre Verschuldung erhöht haben. Gerade in den Krankenhäusern ist die Belastung von Pflegepersonal und Medizinern stark gestiegen.

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