Regensburg Mit Neuzugang Al Ghaddioui: der SSV Jahn trainiert wieder

Neues Gesicht beim SSV Jahn: Hamadi Al Ghaddioui. Foto: Fabian Roßmann

Die Wintervorbereitung des SSV Jahn Regensburg ist gestartet. Mittendrin: der neue Stürmer Hamadi Al Ghaddioui.

Es geht wieder los. Am Mittwochvormittag haben die Zweitligakicker des SSV Jahn Regensburg nach knapp zwei Wochen Pause das Training wieder aufgenommen. Bis auf Mittelfeldspieler Andreas Geipl waren bei der ersten Einheit des neuen Jahres alle Mann dabei. Die Arbeit mit dem Ball und das Passspiel standen dabei gleich wieder im Fokus. "Mir war wichtig, dass wir wieder reinkommen, dass wir Passspiel dabei haben und dass wir uns unsere Prinzipien wieder in Erinnerung gerufen haben", erklärte Cheftrainer Achim Beierlorzer im Anschluss.

Gleich mit auf dem Platz stand auch der neue Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (27), der am Dienstagabend einen Vertrag bis 2020 beim Jahn unterschrieben hatte. Der 1,90 Meter große Angreifer, der vom Drittligisten Lotte kommt, soll die Lücke schließen, die Markus Ziereis im Sommer durch seinen Wechsel zum TSV 1860 München hinterlassen hat. Trainer Achim Beierlorzer beschreibt den Neuzugang als "körperlich robusten Spieler, der gezeigt hat, dass er Tore schießen kann." Al Ghaddioui soll laut Beierlorzer auch der einzige Winterneuzugang bleiben: "Es ist nichts mehr geplant. Wir sind super zufrieden mit unserem Kader und mit dem Teamwork."

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Die Vorbereitung ist in diesem Jahr sehr kompakt. In nur drei Wochen steht mit dem bayerischen Derby beim 1. FC Nürnberg bereits das erste Punktspiel an. Für Beierlorzer ist die kurze Vorbereitung aber kein Problem, er sieht sogar einen Vorteil darin: "Durch die kurze Pause konnte die Mannschaft nicht viel an Substanz verlieren, hat sie eher sogar gehalten." Beim Jahn wird weiterhin dem Ziel Klassenerhalt alles untergeordnet. So sagte Beierlorzer: "Wir wollen da anschließen, wo wir am Ende aufgehört haben und da werden uns diese fünf Wochen ohne Punktspiel nicht stören."

Beierlorzer hat die zwei freien Wochen komplett bei seiner Familie verbracht und konnte dabei gut abschalten. Nun habe er sich wieder richtig auf die Arbeit mit er Mannschaft gefreut. "Das habe ich auch bei den Jungs gemerkt, dass sie wieder Feuer haben", so Beierlorzer. Bis zum ersten Testspiel am Samstag gegen den FC Carl-Zeiss Jena (14 Uhr/Ort noch offen) stehen nun täglich zwei Einheiten an. In der Partie will Beierlorzer dann jeden Spieler eine Halbzeit lang spielen lassen.

 
 

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