Regensburg Prügel-Attacken am Bahnhof: Haftbefehle erlassen

, aktualisiert am 05.02.2019 - 17:43 Uhr
Am Montagabend hat es mehrere tätliche Angriffe auf Passanten rund um das Bahnhofsareal in Regensburg gegeben. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am Montagabend haben sich im Umfeld des Regensburger Hauptbahnhofs mehrere Körperverletzungen ereignet. Laut Angaben der Polizei handelt es sich bei den Tätern um zwei junge Männer mit Wohnsitz im Landkreis Regensburg. Die beiden Tatverdächtigen konnte die Polizei festnehmen. Die Täter werden nun in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. 

Am Montag gegen 19.50 Uhr griffen zwei junge Männer mit arabischem Aussehen einen 53-jährigen Passanten auf dem Vorplatz der Regensburger Arcaden in der Friedenstraße an. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Nach der Tat flüchteten die beiden Angreifer.

Vier Verletzte nach Prügel-Streifzug

Etwa eine halbe Stunde später pöbelten zwei Männer am Busbahnhof in der Albertstraße einen 75-jähriger Passanten an. Anschließend griffen sie ihn so an, dass er zu Boden ging. Wie die Polizei mitteilte, erlitt er eine Fraktur und musste stationär in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein 25-jähriger Mann kam dem Senior zu Hilfe. Ihn attackierten die zwei Täter ebenfalls mit mehreren Schlägen und verletzten ihn leicht. 

Wenige Minuten später attackierten die Täter einen 49-jährigen Mann am Bahnhofsvorplatz. Auch dieses Opfer musste ärztlich behandelt werden. Bei den Geschädigten handelt es sich um zwei Deutsche sowie einen deutsch-irakischen und einen syrischen Staatsangehörigen.

Haftbefehl erlassen

Gegen 20.45 Uhr nahm die Polizei zwei tatverdächtige Männer mit afghanischer Staatsangehörigkeit im Alter von 18 und 19 Jahren auf dem Bahnhofsareal fest. Die Männer werden nun in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen gegen die Männer, die zur Tatzeit betrunken waren, werden in mindestens vier Fällen geführt. Die Kripo Regensburg klärt zudem den ausländerrechtlichen Status der beiden Männer. 

Zeugen und weitere Opfer sollen sich dringend bei der Polizei melden. Hinweise werden unter 0941/506-2888 oder persönlich bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

 

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