Regensburg Lastwagen kracht in Stauende auf der A3

Schwerer Lastwagen-Unfall am heutigen Mittwoch auf der A3 bei Regensburg Ost. Foto: Alexander Auer

Staus sind auf der A3 bei Regensburg längst an der Tagesordnung. Kaum ein Tag vergeht ohne Unfall. Auch am Mittwoch schepperte es wieder gewaltig. 

Auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Neutraubling und Regensburg-Ost hatte sich am Mittwoch gegen 10.30 Uhr wieder mal ein Stau gebildet. Das bedeutet, höchste Gefahr für etwaige Auffahrunfälle. Und so kam es auch: ein 54-jähriger türkischer Lkw-Fahrer hatte das Stauende offenbar völlig übersehen und donnerte nach Angaben der Polizei ungebremst in einen vor ihm stehenden Sattelschlepper aus Ungarn. Der Unfall ereignete sich kurz vor der dortigen Baustelle. 

Der Unfallverursacher wurde in seinem völlig deformierten Führerhaus eingeklemmt und musste von den Feuerwehren Regensburg, Barbing, Neutraubling, Burgweinting und Harting mit schwerem Gerät befreit werden. Knapp 20 Minuten dauerte es, bis der 54-Jährige aus dem Wrack gezogen werden konnte. Laut Polizei war der Mann "schwer verletzt, aber ansprechbar." Er wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert.

Die Folge des Unfalls war natürlich noch mehr Stau, der zeitweise bis zur Anschlussstelle Wörth an der Donau zurückreichte. Denn die A3 in Richtung Nürnberg musste wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten für etwa zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich an der Anschlussstelle Regensburg-Ost ausgeleitet. Erst gegen 13 Uhr war die A3 wieder frei befahrbar. Komplett staufrei geht es dort jedoch schon allein anhand der vielen Baustellen freilich nicht.

Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 60.000 Euro.

 

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