Regensburg Wolbergs-Prozess: Freispruch für Franz W. gefordert

, aktualisiert am 12.06.2019 - 13:30 Uhr
Im Prozess um mögliche Vorteilsnahme bei Auftragsvergaben ist am Mittwoch ein weiteres Plädoyer geplant. (Symbolbild) Foto: ks

Einen Freispruch haben die Verteidiger von Franz W. am Mittwoch im Prozess um die Regensburger Parteispendenaffäre für ihren Mandanten gefordert.

In allen Anklagepunkten der Staatsanwaltschaft fehle unter anderem die Unrechtsvereinbarung, erklärten die Anwälte. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer drei Haft für W. gefordert. Die Anklage legt dem ehemaligen Mitarbeiter von Bauträger Volker Tretzel Beihilfe zum Verstoß gegen das Parteiengesetz und Vorteilsgewährung zur Last. Das Plädoyer der Verteidigung dauert an.

Franz W. musste sich seit vergangenem Herbst wegen Vorteilsgewährung und Beihilfe zum Verstoß gegen das Parteiengesetz vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft forderte drei Jahre Haft.

In dem Prozess geht es unter anderem um einen möglichen Zusammenhang zwischen der Vergabe eines millionenschweren Bauprojektes der Stadt an Tretzel sowie dessen Spenden an die SPD im Kommunalwahlkampf 2014 und an den Sportverein Jahn Regensburg.

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