Regensburg Jahn-Niederlage in Karlsruhe: "Wieso, weshalb, warum?"

Jahn Regensburg um Chima Okoroji - der per Ecke den einzigen Jahn-Treffer vorbereitet hatte - musste sich beim Karlsruher SC geschlagen geben. Foto: Uli Deck/dpa

Jahn Regensburg hat beim Karlsruher SC mit 1:4 verloren. Das Aufbäumen nach der Halbzeit war letztlich zu wenig.

Der SSV Jahn Regensburg musste sich nach sieben Spielen ohne Niederlage am Freitagabend in der 2. Bundesliga wieder einmal geschlagen geben. 1:4 hieß es am Ende aus Regensburger Sicht beim Karlsruher SC. Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic gratulierte den KSC im Anschluss zu einem "verdienten Sieg. Ob er in der Höhe dem Spielverlauf entspricht, weiß ich nicht."

In der ersten Halbzeit kam von Regensburg sehr wenig, während die Karlsruher ihre ersten Chancen gleich konsequent verwerteten und mit 2:0 zur Pause führten. "Am Anfang war es ein ganz normales Spiel und dann liegen wir plötzlich 0:2 hinten und wissen selbst nicht wieso, weshalb, warum", sagte Selimbegovic. Gerade beim zweiten Gegentreffer, als die Karlsruher sehr viel Platz hatten, habe man sich aber auch "zu naiv" angestellt und in der Folge bis zur Halbzeitpause "nicht mehr richtig ins Spiel gefunden."

Allgemein habe man in der ersten Halbzeit "viel zu viel lange Bälle gespielt. Wir haben uns nicht getraut, übers Zentrum oder über die Außen flach zu kombinieren. Dann ist es schwierig, weil Karlsruhe in der Abwehr richtig gut steht." KSC-Trainer Alois Schwartz fand: "Die erste Halbzeit geht ganz ganz klar an uns, der Gegner hatte nicht eine Möglichkeit, wir hatten noch die eine oder andere mehr."

Zur zweiten Halbzeit hat der Jahn dann "ein paar Sachen angesprochen und umgestellt", erklärte Selimbegovic. Man sei dann besser ins Spiel gekommen, habe per Fallrückzieher von Philipp Hofmann aber ein "sensationelles" drittes Gegentor kassiert. "Im Normalfall brechen dann viele Mannschaften auseinander. Deshalb ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Sie hat weitergemacht, hat das Tor gemacht und in der Phase waren wir ganz nah dran am Anschlusstreffer. Dann wäre es interessant geworden." Doch der Jahn traf nur noch zweimal Aluminium - und fing sich kurz vor dem Ende noch den vierten Gegentreffer. 

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