Enttäuschung für Gloria von Thurn und Taxis: Die Fürstin wird eine angekündigte Ehrung eines New Yorker Kunstmuseums nun doch nicht erhalten.

Das berichtet die New York Times. Demnach wollte das El Museo del Barrio im Stadtteil Harlem die 58-Jährige eigentlich im Rahmen einer Jubiläumsgala zur Kunst-Botschafterin ernennen. Glorias Nominierung rief allerdings mehrere Kritiker auf den Plan, die insbesondere an ihre Verbindungen mit dem umstrittenen früheren Trump-Strategen Stephen Bannon erinnerten. Das Museum zog daraufhin die Nominierung wieder zurück. "Als eine kulturelle Institution, die auf den Prinzipien von Inklusion, Bürgerrechten und Diversität basiert, ist El Museo del Barrio bestrebt, Personen zu ehren, die diese Werte verkörpern und die Entwicklung von lateinamerikanischer Kunst und Kultur in den USA und darüber hinaus fördern", so das Museum gegenüber der NYT. Man habe sich deswegen entschlossen, in Zukunft "getrennte Wege" mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zu gehen. 

Die Fürstin selbst zeigte sich laut der NYT enttäuscht über die Entscheidung: "Ich bin enttäuscht darüber, wie gespalten die Gesellschaft heutzutage ist. Es gibt offenbar keinerlei Raum für Toleranz. Meine konservativen religiösen Ansichten haben absolut keinen Einfluss auf meine Offenheit gegenüber kultureller Diversität und Inklusion."