Regensburg Fliegerbombe in Schwabelweis entschärft

, aktualisiert am 24.09.2019 - 20:25 Uhr
In Regensburg-Schwabelweis ist am Dienstagnachmittag eine Fliegerbombe gefunden worden. Foto: Alexander Auer

In Regensburg ist am Dienstagnachmittag eine Fliegerbombe gefunden worden. Gegen 20 Uhr gab der Sprengmeister im Stadtteil Schwabelweis endlich Entwarnung. Die Bombe konnte innerhalb kurzer Zeit entschärft werden. Laut Polizei waren über 2.000 Anwohner für mehrere Stunden von der Evakuierung betroffen. 

Entdeckt wurde die Bombe bei Bauarbeiten in der Fleischmannstraße. Laut Informationen der Polizei handelte es sich um eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Dafür war ein Sperrradius von 700 Metern notwendig. Insgesamt waren etwa 2.100 Personen von der Evakuierung betroffen. Zunächst sprach die Polizei unter anderem auf Twitter mit 1.000 Betroffenen von deutlich weniger Personen.

Mit der Evakuierung konnte die Polizei um 17.20 Uhr beginnen. Um kurz nach 19 Uhr teilte ein Polizeisprecher mit, dass die Evakuierung abgeschlossen sei. Der Sprengmeister begann anschließend mit der Entschärfung der amerikanischen Bombe mit Heckzünder. Nach Angaben des Sprengmeisters war die Entschärfung unkompliziert. Gegen 20 Uhr war die Bombe schließlich entschärft. Alle Bewohner konnten in ihre Häuser und Wohnungen zurück. Auch sämtliche Straßen sind wieder frei.

Insgesamt waren rund 250 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und dem Rettungsdienst vor Ort, ein Großteil waren freiwillige Helfer. Die Polizei dankt den betroffenen Anwohnern, die durch ihre Bereitschaft zu einem reibungslosen und zügigen Ablauf des Einsatzes beitragen konnten.

Ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0941/507-2326 wurde eingerichtet. Die Stadt hatte eine Notunterkunft in der Donau-Arena eingerichtet, in der etwa 160 Personen auf die Entschärfung warteten. Auch ein Sanitätsdienst war im Einsatz. 

Die Donaustaufer Straße zwischen Armin-Wolf-Arena und dem Kreisverkehr an der Von-Heyden-Straße sowie die Fleischmannstraße waren gesperrt. Auch Luft- und Schiffverkehr waren kurzzeitig von Sperrungen betroffen.

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