Es ist geschafft: In stundenlanger Millimeterarbeit konnten sich die beiden festgefahrenen Schwertransporter in der Nacht befreien und ihre Reise fortsetzen. 

Wie berichtet war es am vergangenen Freitag zu Problemen gekommen, weil die beiden (jeweils über 54 Meter langen und 120 Tonnen schweren) Transporter die ursprünglich geplante Strecke nicht passieren konnten. Wegen der Brückenbaustelle auf der A3 bei Burgweinting mussten sie die Autobahn verlassen. Allerdings blieb in der Folge einer der Transporter an der Kreuzung Max-Plank-Straße/Leibnitzstraße hängen. Er bekam dort - im wahrsten Sinne des Wortes - nicht die Kurve und wurde deswegen abgestellt. Der zweite Transporter schaffte es zwar, diese Engstelle zu passieren, für ihn war allerdings in der Franz-Josef-Strauß-Allee vorerst Endstation. 

In der Nacht auf Mittwoch wagten die Experten schließlich einen zweiten Versuch. Nach ausgiebigen Vorbereitungen wurden die beiden Transporter in Millimeterarbeit durch die Straßen gelotst. Die Max-Plank-Straße und einige weitere Straßen mussten deswegen zeitweise komplett gesperrt werden. Diesmal hatten die beiden Schwertransporter, die Turmteile für Windräder geladen hatten, mehr Glück: Gegen 2 Uhr erreichte schließlich der erstre Transporter den Autobahnzubringer auf die A3, gegen 3 Uhr hatte es auch sein Kollege geschafft. Im Anschluss konnten die beiden Transporter ihre Fahrt in Richtung Landshut fortsetzen.