Seit dem Frühjahr wurde die mobile Stauwarnanlage im Zuge des A3-Ausbaus stetig erweitert. Am Freitag stellten die Polizei und die Autobahndirektion Südbayern die Fortschritte vor. 

Anfang 2018 wurde die mobile Stauwarnanlage an zunächst acht Standorten installiert. Ziel war (und ist) es, die Verkehrsteilnehmer dadurch zu sensibilisieren und so frühzeitig Hinweise auf Staugefahr zu geben. Seitdem wurde das Warnsystem beständig erweitert, zuletzt im November. In Fahrtrichtung Nürnberg werden die Autofahrer nun, beginnend mit der Anschlussstelle Kirchroth, an 13 Standorten mit insgesamt 26 LED-Tafeln auf Stau hingewiesen. In der Gegenrichtung stehen, beginnend an der Anschlussstelle Nittendort, an sechs Standorten insgesamt zwölf Tafeln. Die LED-Tafeln stehen dabei an jedem Standort jeweils links und rechts. 

Im Betrieb funktioniert die mobile Warnanlage automatisch: Messpunkte ermitteln an unterschiedlichen Standorten die Durchschnittsgeschwindigkeiten. Wird an einer oder mehreren Stellen die Marke von 70 km/h unterschritten, leuchten auf den Messpunkten Warnmeldungen auf. Bei unter 35 km/h wird ein rotes Warndreieck und das Wort "Stau" angezeigt. Seit kurzer Zeit wurde die Stauwarnanlage auch um mehrsprachigen CB-Funk ergänzt. Dieser wird besonders im internationalen Lastwagen-Verkehr gerne genutzt. Die Fahrer können so untereinander kommunizieren. Je nach Sprache werden dabei separate Frequenzen verwendet. Diese Technik nutzt die Autobahndirektion nun, um Fahrer in ihrer jeweiligen Sprache auch akustisch auf Staugefahr hinzuweisen. Acht Sprachen beherrscht das Warnsystem momentan.