Regensburg Nach Sturz in die Donau: Autofahrer verstirbt

, aktualisiert am 13.02.2019 - 09:50 Uhr
Ein Autofahrer ist am Freitagmittag auf Höhe der Wurstkuchl in die Donau gefahren. Foto: Ludwig Langwieder

Ein 60-Jähriger ist am Freitag mit seinem Auto in Regensburg in die Donau gefahren. Die Einsatzkräfte konnten den Mann aus dem Wasser ziehen. Laut Angaben der Polizei erlag der Mann am Dienstag seinen Verletzungen. Es ergaben sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Zeugen verständigten am Freitag um kurz nach 13 Uhr die Polizei, weil wenige Minuten zuvor ein Mann mit seinem Auto auf Höhe der Steinernen Brücke bei der Wurstkuchl in die Donau gefahren sei. An dieser Stelle ist der Fluss frei zugänglich. Die Polizei rückte sofort zusammen mit der Wasserwacht und weiteren Rettungskräften an. Auch ein Hubschrauber wurde zum Einsatzort gerufen. Er landete flussaufwärts an der Bschlächt der Steinernen Brücke. 

Zuvor hatten mehrere Zeugen beobachtet, wie das Auto des 60-Jährigen langsam unterging. Es trieb einige Meter weiter bis zum Museumsschiff. Dort ging der Wagen dann komplett unter. Rettungsschwimmer sprangen daraufhin in die Donau und suchten nach dem Fahrer. Sie brachten ihn an Land, wo er sofort wiederbelebt werden musste. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Angaben der Polizei zufolge erlag der Mann seinen Verletzungen. Am Dienstag starb der Mann im Krankenhaus. 

Laut Florian Beck, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz, waren keine weiteren Passagiere im Auto. Weitere Personen wurden bei dem Unglück nicht verletzt. 

Die Thurndorferstraße war bis etwa 14.15 Uhr für den Verkehr und das Marc-Aurel-Ufer vollständig gesperrt. Auch die Eiserne Brücke war vollständig gesperrt. Entlang der Absperrbänder und der Steinernen Brücke versammelten sich zahlreiche Schaulustige. Einige liefen hinter den abgesperrten Bereich und musste mehrmals von der Polizei aufgefordert werden, den Bereich wieder zu verlassen.

Einsatzkräfte sicherten das Auto im fließenden Strom. Die Behörden klären derzeit, wie das Fahrzeug geborgen wird. Bereits vor einiger Zeit ist an der gleichen Stelle ein junger Mann in die Donau gefallen und ertrunken. Damals gab es bereits Diskussionen, ob die Stelle mit einem Geländer abgesperrt werden sollte.

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