Der Alltag in den 1920er Jahren, eingebettet in die politischen Geschehnisse. Das zeigt die Ausstellung "Tempo, Tempo", die im Museum der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt eröffnet wird.

Der technische Fortschritt, die Emanzipation der Frau, die Menschen wurden rasend schnell mobil. Parallel dazu der Aufstieg der Nationalsozialisten. Am 7. November 1918 wurde Bayern über Nacht zum Freistaat. In Handel, Industrie und Handwerk entstanden immer mehr Arbeitsplätze. Die Werbung wurde entdeckt. Ein bekannter Grafiker war Ludwig Hohlwein. In der Stadt gab es den Staubsauger und den Fön. Die Frauen trugen Bubikopf. Mit der Schreibmaschine lösten sie als Sekretärinnen die Männer ab. Auf dem Land war man noch nicht so weit. Aber auch die Landwirtschaft profitierte von technischen Neuerungen wie der Dampfmaschine und dem Kunstdünger.