Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Auf die Kunstwerke, die bis 27. Juni im Historischen Museum am Dachauplatz (HM) in Regensburg im Rahmen der Ausstellung "Erinnerung" zu sehen sind, trifft dieser Satz in besonderem Maße zu.

Rund 30 Exponate führen auf Skizzen zurück, die Inhaftierte im Konzentrationslager Flossenbürg unter Lebensgefahr auf heimlich gesammeltes Papier gekritzelt hatten. Die wegen ihres jüdischen Glaubens, als Christen oder Zeugen Jehovas, aber auch Sinti und Roma, Homosexuelle und weitere von Gewalt und Tod bedrohten Menschen, klagten auf diese Weise Schmerz und Unterdrückung an.