Im Jahr 1843 haben es Kaufleute und Fabrikbesitzer aus Ostbayern geschafft, dem König gegen seinen Willen die Erlaubnis abzuringen, eine Handelskammer zu gründen. Seit 175 Jahren tritt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Regensburg für Oberpfalz und Kelheim für die Interessen ihrer Mitglieder ein. Hauptgeschäftsführer Jürgen Helmes und Präsident Gerhard Witzany haben am Mittwoch in Regensburg das Jubiläumsjahr eröffnet.

Im Gründungsjahr der Handelskammer herrschte eine vorsichtige Aufbruchsstimmung: "Die Ideen der Aufklärung, das Vorbild der Vereinigten Staaten von Amerika und die Idee des Nationalstaates waren nicht mehr wegzudenken. Der Wunsch nach Veränderung und Selbstbestimmung lag in der Luft. So auch bei den Kaufleuten und Fabrikbesitzern in Ostbayern", erklärte Witzany die Hintergründe, warum die Unternehmer auf die Gründung einer Kammer drängten. Gemeinsam konnten sie eigene Interessen gegenüber Regierung, Verwaltung und anderen Gruppen besser vertreten. Am 7. April 1843 genehmigte König Ludwig I. widerwillig sechs Handelskammern nach französischem Vorbild.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. März 2018.