Regen Falscher Anwalt erpresst 77-Jährige

Eine 77-Jährige erhielt Post eines Inkassobüros, was die Polizei jedoch als Erpressungsversuch wertet. Quelle: Unbekannt

Ein falscher Rechtsanwalt trat als Geldeintreiber gegenüber einer 77-Jährigen auf. Da sie aber keinen Vertrag für Top100 Gewinnspiele/Eurojackpot 49 abgeschlossen hatte, geht die Polizei von Erpressung aus. Außerdem ermittelt sie wegen Missbrauchs von Titeln - der Fall ist nicht der erste in Bayern.

Am 22. November erhielt eine 77-Jährige aus Regen Post von einem Inkassounternehmen. Sie habe telefonisch einen Dienstleistungsvertrag „ TOP100 Gewinnspiele/Eurojackpot 49“ abgeschlossen und die daraus resultierenden Dienstleistungen nicht bezahlt, so stand im Brief.

Der Vetretungsberechtigte des nicht existenten Inkasso-Unternehmens, ein Rechtsanwalt, schmückte sich zudem mit einem Doktortitel. Die Geschädigte sollte nun 298,76 Euro an das französische Konto des Inkasso-Unternehmens zahlen, ansonsten werde ihr Konto gepfändet und gesperrt.

Die geschädigte Frau hatte aber weder einen solchen Vertrag abgeschlossen, noch den geforderten Geldbetrag überwiesen. Bayernweit sind bereits mehrere, ähnlich gelagerte Fälle der Polizei bekannt geworden. Es wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

 

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