Rauschende Ballnächte BSG-Tanzkursabschluss

Am Samstag konnten Sonja L. und Benedikt S. (Paar in der Mitte) als beste Tänzer in den Kategorien Takt, Ausdruck, Variation und Gesamteindruck die Jury für sich entscheiden. Foto: Verena Gust

Wenn 15- bis 18-Jährige abends die Jeans im Schrank lassen und stattdessen herausgeputzt in Ballkleid und Galaanzug auftreten, um Standardtänze aufs Parkett zu legen, könnte man schon meinen, die Zeit sei einige Jahrzehnte zurückgedreht worden oder die BSGler würden sich in ganz anderen Gesellschaftsschichten bewegen.

Schaut man aber zweimal hin, so passt das auch zur heutigen Jugend. Natürlich macht man sich gern schick - und natürlich sehen die Jugendlichen einen Tanzkurs nicht nur für den Moment wertvoll, sondern als Investition in die Zukunft.

Zu zwei BSG-Abschlussbällen kam es, da die elfte Jahrgangsstufe schon im letzten Schuljahr mit einem Tanzkurs begonnen hatte, die Corona-Hygieneauflagen einen Ball aber unmöglich gemacht hatten. Gemeinsam mit den Zehntklässlern, die die Standardtänze von Tanzlehrer Sven Keller noch lernen mussten, frischten die Älteren heuer ihre Kenntnisse auf. Letztlich gab es dann für jede Jahrgangsstufe eine eigene Ballnacht in der ATT-Festhalle in Furth im Wald. Jede Veranstaltung zeigte, wie wenig überholt, ja vielmehr wie zeitgemäß Tanzkurs und Tanzball sind. Viele betonten, dass "ein Ball viel besser als eine Clubnacht in der Disco" sei.

Unterhaltsam und kurzweilig war es allemal. Nach dem formvollendeten Einzug in den Festsaal boten die Damen und Herren einen ersten Einblick, welche Tänze sie erlernt hatten. Authentisch, elegant und geschmeidig wurden Foxtrott, Walzer und Co. aufs Parkett gelegt. Die Eltern, Familienmitglieder, Freunde und Lehrer staunten, welche Bewegungen sich die Jugend an nur acht Freitagnachmittagen angeeignet hatte.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading