Ratgeber Mit diesen Tests können Sie Falschgeld erkennen

Immer wieder gelingt es Kriminellen, Falschgeld in Umlauf zu bringen. Doch wie können Kunden prüfen, ob es sich um echte Banknoten handelt? (Symbolbild) Foto: Bernd Wüstneck/ZB/dpa

Blüte oder echtes Geld? Für den Laien ist das meist unmöglich zu erkennen. Deshalb sind hier nun die wichtigsten Tipps, wie man Falschgeld erkennen kann.

Immer wieder gelingt es Kriminellen, Falschgeld in Umlauf zu bringen. Doch wie können Kunden prüfen, ob es sich um echte Banknoten handelt? Die Deutsche Bundesbank rät, sich die Banknoten genau anzuschauen - jeder Schein hat bestimmte Sicherheitsmerkmale, die sich leicht überprüfen lassen. Einige Merkmale sind bei der aktuellen Europa-Serie der Banknoten hinzugekommen, die seit 2013 eingeführt worden ist. Beim Prüfen hilft der Leitsatz: Fühlen, sehen, kippen.

Fühlen: Die Banknote sollte sich griffig und fest anfühlen, so wie andere Banknoten auch. Fühlbar ist zum Beispiel das Relief am Rand der Banknote.

Sehen: Im Gegenlicht sollten Sicherheitsfaden und Wasserzeichen sichtbar sein. Das Wasserzeichen besteht aus drei Teilen: der mythologischen Gestalt Europa, dem Hauptmotiv und der Wertzahl. Im silbernen Hologrammstreifen befindet sich ab der 20-Euro-Note ein transparentes Fenster, in dem das Europa-Portrait zu sehen ist.

Kippen: Beim Kippen der Banknoten der aktuellen Europa-Serie verändert die Smaragdzahl auf der Vorderseite ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau. Sie erzeugt dabei den Effekt, dass sich ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Bei den 100- und 200-Euro-Scheinen sind in der Smaragdzahl kleine Euro-Symbole zu sehen. Das Satellitenhologramm oben im silbernen Streifen zeigt kleine Euro-Symbole, die sich um die Wertzahl bewegen.

Übrigens: seit 2017 gibt es einen neuen 50 Euro-Schein. Woran man diesen erkennt, sehen Sie im folgenden Video:

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