Prozess in Regensburg Mann wegen versuchter Brandstiftung vor Gericht

Ab Montag verhandelt das Landgericht Regensburg einen Fall von versuchter schwerer Brandstiftung. Foto: dpa

In Regensburg steht ab Montag ein Mann vor Gericht, der im Oktober versucht haben soll, an einer Tankstelle einen Brand zu legen. Der Prozess soll am Dienstag fortgesetzt werden. 

Nach Angaben der Polizei soll der damals 60-jährige Obdachlose am Abend des 9. Oktober zu einer Tankstelle in der Landshuter Straße in Regensburg gegangen sein. Dort soll er Benzin auf den Boden geschüttet und dann angezündet haben. Polizisten nahmen den Mann wenig später am Tatort fest. Laut Staatsanwaltschaft hätte es etwa eine Stunde vor der Tat einen Streit gegeben, bei dem der Beschuldigte betrunken gedroht haben soll, dass er die Tankstelle anzünden wolle. Bereits zu dem Zeitpunkt wäre der Mann von der Polizei vom Platz verwiesen worden. 

Mehrere Menschen hätten das Gelände der Tankstelle verlassen müssen, nachdem der Beschuldigte den Brand gelegt hatte. Die Feuerwehr löschte diesen schließlich. Es entstand ein Schaden von ungefähr 40.000 Euro. 

Dem Mann wird daher versuchte besonders schwere Brandstiftung mit Sachbeschädigung vorgeworfen. Der Staatsanwaltschaft zufolge leidet der Beschuldigte unter einer paranoiden Schizophrenie und sei zum Zeitpunkt der Tat nicht schuldfähig gewesen, allerdings sieht sie in ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit. 

Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung. 

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