Prozess in Regensburg Mann wegen versuchten Mordes vor Gericht

In der Nähe des Rathauses in Neutraubling ist im Oktober 2020 ein damals 18-Jähriger niedergestochen worden. Jetzt beginnen die Gerichtsverhandlungen. Foto: Franz Nopper

Am Mittwoch muss sich ein junger Mann vor dem Landgericht Regensburg unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten. Er soll im Oktober 2020 einen 18-Jährigen in der Nähe des Rathauses in Neutraubling mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben.

Der junge Tatverdächtige, Jahrgang 2002, soll am 21. Oktober vergangenen Jahres gegen 20.30 Uhr sein Opfer auf Höhe des Rathauses in der Regensburger Straße getroffen haben. Dort sollen sie zunächst nur eine Aussprache gehabt haben, bevor er völlig überraschend ein Messer zog und dann laut Staatsanwaltschaft kraftvoll auf das Herz des Opfers einstach. Im Krankenhaus musste der Verletzte notoperiert werden.

Der damals 18-jährige Tatverdächtige aus dem Landkreis Regensburg stellte sich am Tag darauf mit seinem Rechtsbeistand der Kripo. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeschuldigten versuchten Mord mit gefährlicher Körperverletzung vor. Er soll die Tat heimtückisch geplant haben. Der Prozess soll bis Mitte Juni dauern.

Bis zu einem rechtskräftigen Schuldspruch gilt für den Angeschuldigten die Unschuldsvermutung.

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