Prozess in Regensburg Mann wegen versuchtem Totschlag vor Gericht

Ein versuchter Totschlag beschäftigt ab Mittwoch das Landgericht Regensburg (Symbolbild). Foto: Frank Rumpenhorst/DPA
Ein versuchter Totschlag beschäftigt ab Mittwoch das Landgericht Regensburg (Symbolbild). Foto: Frank Rumpenhorst/DPA

In einer Regensburger Asylbewerberunterkunft soll ein Mann im Juni 2021 versucht haben, seinen Kontrahenten mit einem Schraubenzieher abzustechen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 29-jährigen Iraker versuchten Totschlag vor. 

Am Abend des 21. Juni sollen der Angeschuldigte und ein damals 37 Jahre alter Mann in der Unterkunft in Streit geraten sein. Der 37-Jährige soll zuvor den damals 29-Jährigen und seine Familie beschimpft haben. Daraufhin soll der Iraker auf den Mitbewohner in der Asylbewerberunterkunft losgegangen sein. Er soll der Staatsanwaltschaft zufolge einen Schraubenzieher genommen haben und mehrmals versucht haben, seinen Kontrahenten damit zu erstechen. Dabei verletzte er ihn leicht. Während der Auseinandersetzung soll der Angeschuldigte immer wieder gedroht haben, den Mann noch in der Nacht töten zu wollen. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeschuldigten versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung vor. Der Prozess wird bis Ende Januar fortgesetzt. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

 

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