Prozess in Regensburg Frau soll ihre Mutter in Mainburg getötet haben

In Regensburg beginnt am Donnerstag ein Mordprozess. (Symbolbild) Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

In Regensburg steht ab Donnerstag eine Frau vor Gericht, die im Juli ihre Mutter getötet haben soll. Der Prozess wird fortgesetzt.

In der Nacht zum 3. Juli betrat die 33-Jährige die Wohnung ihrer Mutter in Mainburg. In den Morgenstunden soll sie dann auf ihre betrunkene Mutter losgegangen sein. Dafür soll sie eine Schale zerschlagen und mit einer Tonscherbe mehrmals auf die 61-Jährige eingeschlagen haben. Danach soll die Angeschuldigte ein Messer aus der Küche geholt und immer wieder auf die Mutter eingestochen haben. Sie starb wenig später aufgrund ihrer Verletzungen. 

Der Polizei zufolge, rief die Tochter danach selbst bei der Polizei an und meldete die Tat. Sie soll zum Zeitpunkt der Tat selbst unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Außerdem liegt bei der Angeschuldigten eine psychische Erkrankung vor. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt die Frau, ihre Mutter heimtückisch getötet zu haben, und wirft ihr daher Mord vor. 

Der Prozess wird fortgesetzt. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung. 

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