Fall Bayern-Ei Ex-Geschäftsführer zu Bewährungsstrafe verurteilt

Der frühere Geschäftsführer der niederbayerischen Firma Bayern-Ei ist zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden (Symbolbild). Foto: Armin Weigel/dpa

Sechs Jahre nach dem Salmonellen-Skandal um die niederbayerische Firma Bayern-Ei ist der frühere Geschäftsführer zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden.

Das Landgericht Regensburg legte ihm am Dienstag Betrug in 190 Fällen sowie 26 Fälle der fahrlässigen Körperverletzung zur Last und ordnete zudem eine Vermögensabschöpfung in Höhe von 1,6 Millionen Euro an - der Betrugssumme entsprechend. Angesichts der Krise um das Coronavirus ging der Prozess damit schneller zu Ende als geplant. Das Strafmaß hätte eigentlich erst kommende Woche verkündet werden sollen.

Unerwartet fiel das Urteil nicht aus. Gericht, Anklagebehörde und Verteidigung hatten sich vor zwei Wochen auf einen Strafrahmen verständigt. Am Dienstagmorgen hatte der Staatsanwalt eine Bewährungsstrafe in Höhe von einem Jahr und zehn Monaten, eine Bewährungsauflage in Höhe von 350 000 Euro sowie eine Vermögensabschöpfung mehr als 1,6 Millionen Euro gefordert. Die Verteidiger des 49-Jährigen plädierten auf eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten.

In der Anklageschrift hatte die Staatsanwaltschaft dem Mann auch einen Fall der Körperverletzung mit Todesfolge zur Last gelegt. Hiervon rückte sie mangels Beweisen ab.

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