Prozess am Amtsgericht Regensburg Junger Mann soll Exfreundin vergewaltigt haben

Ein junger Mann muss sich ab Donnerstag vor dem Regensburger Amtsgericht wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung verantworten. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa

Am Donnerstag, den 27. Mai, beginnt vor dem Amtsgericht Regensburg der Prozess gegen einen heute 22-Jährigen, der im Mai 2019 seine Exfreundin gegen deren Willen zum Sex gezwungen haben soll. 

Laut Anklageschrift hatten der Beschuldigte und sein mutmaßliches Opfer einige Zeit vor der Tat eine Beziehung geführt, sich dann aber getrennt. Ab November 2018 näherten sich beide wieder an, wenngleich der Beschuldigte laut eigener Aussage klarstellte, dass dies keine erneute Beziehung sei. Trotzdem übernachtete die Geschädigte daraufhin regelmäßig bei dem damals 20-Jährigen und die beiden hatten mehrmals einvernehmlichen Sex – bis zum 15. Mai 2019. 

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, sein Opfer in dieser Nacht nach zunächst einvernehmlichen Zärtlichkeiten gewaltsam zum Sex gezwungen zu haben, wobei er in Kauf nahm, ihr damit erhebliche Schmerzen zuzufügen. Im Raum steht dementsprechend der Tatbestand der Vergewaltigung sowie der vorsätzlichen Körperverletzung. 

Bis zur Urteilsverkündung gilt die Unschuldsvermutung: Der Beschuldigte ist so lange als unschuldig anzusehen, bis das Gericht seine Schuld zweifelsfrei nachgewiesen hat. 

 

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