Protest in Niederbayern Straßenmeistereien beteiligen sich an Warnstreik

Auch in Niederbayern beteiligten sich am Mittwoch Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an den Warnstreiks - hier im Bild etwa die Straßenmeisterei Deggendorf. Foto: Verdi Bezirk Niederbayern

Nicht nur am Uniklinikum Regensburg wurde am Mittwoch gestreikt: Auch in Niederbayern traten Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in den Ausstand. 

Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, beteiligten sich etwa 80 Beschäftigte am Mittwoch an dem Warnstreik. Der Fokus lag dabei auf den Straßenmeistereien in Abensberg, Dingolfing, Deggendorf, Vilshofen und Pfarrkirchen, aber auch beim Wasserwirtschaftsamt Landshut und den Flussmeisterstellen in Dingolfing, Pfarrkirchen und Neustadt an der Donau wurde gestreikt. Die Beschäftigten wollten so den gleichzeitig stattfindenden Streiktag am Universitätsklinikum Regensburg unterstützen.

Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft Verdi vor der nächsten Verhandlungsrunde am 27. November den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erhöhen. Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro mehr pro Monat. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen sogar 300 Euro mehr pro Monat erhalten. „Die extreme Arbeitssituation, die bereits vor der Pandemie vorhanden war und durch diese nochmals gesteigert wurde, muss nunmehr auch zu einer spürbaren finanziellen Anerkennung führen", fordern die bayerischen Verdi-Koordinatoren Peter Hoffmann und Norbert Flach. Die TdL hat diese Forderungen bislang jedoch abgelehnt.

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