Premierenkritik Unfreiwillige Heimat: "Altes Land"

Drei Frauen, drei Schicksale: die verstörte Anna (Agnes Decker, von links), die vertriebene Hildegard (Lisa Wildmann) und die verhärmte Ida Eckhoff (Ursula Berlinghof) Foto: Andreas Zauner

Altes Land" von Dörte Hansen war das in Deutschland meistverkaufte Buch des Jahres 2015. Die Autorin schafft es meisterhaft, einen Landstrich und seine Bewohner lebendig werden zu lassen und dabei die Verstrickungen der Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Wie aber lässt sich ein solches Werk unbeschadet auf die Bühne bringen?

Ein ganzes Dorf und seine Bewohner werden beschrieben

Die Theaterei Herrlingen hat sich daran gewagt, ein Stück daraus zu machen, das dem epischen Stil der Vorlage folgt. Am Freitag erlebte "Altes Land" als Gastspiel im Kleinen Theater Landshut seine Uraufführung vor ausverkauftem Haus. Agnes Decker, Lisa Wildmann und Ursula Berlinghof lassen unter der Regie von Edith Ehrhardt ein Haus, ja, ein ganzes Dorf und seine Menschen im Alten Land erstehen - jener vom Apfelbaumanbau dominierten Landschaft in der Elbmarsch zwischen Hamburg und Niedersachsen.

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