"Hopsasa, trallala - da Pfingst'l is do", hieß es am Pfingstmontag in Premeischl, wo die Tradition des "Pfingst'l" noch gepflegt wird.

In Premeischl verkörpert er die Fruchtbarkeit des Frühjahrs und das damit einhergehende Wachstum - den Beginn eines neuen guten Erntejahres. Der "Pfingst'l" geht hierbei, begleitet von seinen Knechten, von Haus zu Haus und bittet "Bauer und Bäuerin" um Eier und Schmalz.

Traditionell sind in Premeischl die Kinder als "Pfingstlgeher" unterwegs und werden von den Einwohnern im Dorf schon erwartet. Neben Eiern erhalten die Kinder heutzutage vermehrt eine kleine Spende für eine ordentliche gemeinsame Brotzeit im Dorfwirtshaus und Süßes. Nachdem der Obolus im Korb ist, verabschieden sich die "Pfingstlgeher" mit den Worten: "Habt Dank, habt Dank, ihr Herren und Frauen, wir müssen heut' noch weiterschauen, wir müssen heut' noch weitergehen, bis nächstes Jahr auf Wiedersehen, Vergelts Gott Bauer und Bäuerin".