Polizeikontrollen in Regensburg Autoposer- und Tuningszene: 67 Verstöße in einer Nacht

Die Regensburger Polizei führte am Samstag Schwerpunktkontrollen in den sogenannten Autoposer- und Tuningszenen durch. Foto: PI Regensburg Süd

Die Regensburger Polizei schaute Samstagnacht auf den Straßen der Domstadt ganz genau hin. "Schwerpunktkontrollen zur Manipulation an Kraftfahrzeuen" nennt sich das im offiziellen Polizei-Jargon. Im Klartext: Konkret wurden die Autoposer- und Tuningszene genauer unter die Lupe genommen.

Im Zeitraum zwischen 18 Uhr bis Mitternacht fanden zahlreiche Kontrollen an verschiedenen Stellen in Regensburg statt. Die PI Regensburg Süd wurde hierbei durch Beamte der Operativen Ergänzungsdienste und durch fachkundige Beamte unterstützt. Neben den Kontrollen zur technischen Ausrüstung der Fahrzeuge und der Eignung der Fahrer wurden auch Geschwindigkeitskontrollen auf breit ausgebauten Straßen durchgeführt.

Bei den Kontrollen konnten insgesamt 67 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) und die Straßenverkehrszulassungsverordnung (StVZO) festgestellt werden. Durch technische Manipulationen an den Autos, insbesondere beim Abgas- und Geräuschverhalten, war bei elf Autos die Betriebserlaubnis erloschen. Davon wurden sechs Fahrzeuge vor Ort sichergestellt und einer weiteren technischen Begutachtung zugeführt.

Außerdem wurden zwei Fahrer ohne die erforderliche Fahrerlaubnis festgestellt. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Bei den Geschwindigkeitskontrollen wurden sieben Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt. Der Spitzenreiter lag hier bei 79 km/h bei erlaubten 50 km/h

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