Polizeikontrollen in Ostbayern Diverse Zusammenkünfte und Partys aufgelöst

Partys und Trinkgelage trotz der Ausgangsbeschränkungen. Für einige Jugendliche und junge Erwachsene könnte das jetzt ein Nachspiel haben. (Symbolbild) Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild

Am Samstagabend haben sich offenbar einige Jugendliche in Ostbayern zu privaten Partys getroffen. Die Polizei meldete zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Auflagen.

In Regensburg hat eine Streife der Polizeiinspektion Regensburg Nord auf dem Parkplatz eines Schnellimbisses in der Vilsstraße eine Großgruppe von Jugendlichen gesehen, die laut Angaben der Beamten auf engstem Raum zusammenstand. Als sich die Streife annäherte verteilten sich die Personen aus der Gruppe plötzlich ganz schnell auf dem Parkplatz. Von den Beamten angesprochen behaupteten die Jugendlichen, die jeweils anderen Kleingruppen nicht zu kennen. Neun Menschen wurden angezeigt. Einen ähnlichen Einsatz gab es laut Polizei parallel im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Regensburg Süd. Bei einer weiteren Party und einem Trinkgelage wurden insgesamt 31 Anzeigen gestellt.

Geburtstagsfeier in Erding aufgelöst

Ebenfalls am Samstag, gegen 20 Uhr wurde bei der Polizeiinspektion Erding eine Party in Erding gemeldet. Ein Anwohner äußerte laut Polizeiangaben Zweifel, dass bei der Zusammenkunft die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen eingehalten werden. Tatsächlich trafen die Beamten in einer Wohnung am Rande der Erdinger Innenstadt insgesamt 15 Menschen an, die einen Geburtstag feierten. Alle saßen gemeinsam im Wohnzimmer und aßen und tranken. Die Feier wurde aufgelöst, diverse Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstellt.

Auch in Leiblfing im Landkreis Straubing-Bogen wurden Polizeibeamte zu einer illegalen Feier gerufen. Auch hier hatten Anwohner die Party gemeldet. Bei der polizeilichen Kontrolle zeigte sich, dass dort insgesamt acht Menschen aus vier verschiedenen Hausständen zusammengekommen waren.

Um kurz nach Mitternacht wurde der Polizei in Lappersdorf im Landkreis Regensburg eine Ruhestörung gemeldet. In der Wohnung, die daraufhin kontrolliert wurde, befanden sich laut Polizei acht Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Die Leute in der Wohnung waren aus diversen Haushalten und feierten ausgiebig. Dabei wurden weder Masken getragen, noch Abstandsregeln eingehalten. Die Feier wurde durch die Polizei aufgelöst, entsprechende Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz wurden erstellt.

52 Verstöße in der Münchner Altstadt

Bereits am Freitag zwischen 17 und 21 Uhr hatten Beamte der Polizeiinspektion 11 mit Einsatzkräften einer Münchner Einsatzhundertschaft in der Münchner Innenstadt Kontrollen zur Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzverordnung durchgeführt. Unter anderem am Karlsplatz, in der Herzog-Wilhelm-Straße, in der Fußgängerzone, im Alten Botanischen Garten und im Hauptbahnhof wurde kontrolliert. Es kam laut Polizei zu 52 Beanstandungen nach der geltenden Infektionsschutzverordnung. Neben 22 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und Verstößen gegen die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die Beamten sprachen 30 mündliche Verwarnungen aus.

Am Samstag gegen 14.30 Uhr befanden sich über 50 Personen zusammen auf einer Wiese am Kleinhesseloher See im Englischen Garten. Nach einer Ansprache durch die Polizei entfernten sie sich. Ein Verantwortlicher dieser Zusammenkunft wurde wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzregelungen angezeigt.

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