Polizeigewalt Tod nach Polizeikontrolle: Demonstration in Mannheim

Anfang Mai starb in Mannheim ein Mann nach einer Polizeikontrolle. Foto: Dieter Leder/dpa

«Wer schützt uns vor der Polizei?», fragen Menschen bei einer Demonstration in Mannheim. Derweil wird zum Tod des Mannes, der nach einer Polizeikontrolle starb, wird weiter ermittelt.

Rund 900 Menschen haben am Samstagabend in der Innenstadt von Mannheim gegen Polizeigewalt demonstriert. Sie zogen wegen eines Todesfalls nach einer Polizeikontrolle zu Beginn dieser Woche durch die Stadt.

Auf Plakaten oder Bannern hieß es etwa "No Justice No Peace" oder "Trauer-Wut-Widerstand. Wer schützt uns vor der Polizei?" Im Verlauf des Demozuges seien bengalische Fackeln und Rauchfackeln abgebrannt sowie Böller gezündet worden, teilte die Polizei mit. Das Stadthaus, das Landgericht, das Polizeirevier in der Innenstadt sowie weitere Gebäude seien durch Farbbeutel- und Flaschenwürfe sowie Sprühfarbe beschädigt worden. Angriffe auf Polizisten habe es nicht gegeben, auch keine Verletzten, wie ein Sprecher sagte.

Bei einer Polizeikontrolle in der Mannheimer Innenstadt am Montag war ein 47 Jahre alter Patient des Zentralinstituts für seelische Gesundheit zusammengebrochen und zunächst wiederbelebt worden. Später starb er im Krankenhaus. Die Ermittlungen werden nach Angaben der Behörden noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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