Poetry Slam Freischnauze Einfach machen! Drei Fragen an Elena Hammerschmid

Sie ist die aktuelle bayerische U20-Meisterin im Poetry Slam und kommt am 2. Dezember zum „Freischnauze“-Slam: Elena Hammerschmid aus Regensburg. Die 17-Jährige nimmt aber nicht teil, sie sitzt in der Jury und tritt außerhalb der Wertung auf. Was sie sich vom Slam in Straubing erwartet, erzählt sie im Interview.

Hallo Elena, was hat sich seit deinem Sieg beim Bayernslam verändert?

Elena: Dadurch, dass ich schon nach ein paar Auftritten beim U20-Bayernslam antreten und gewinnen durfte, kann ich fast nicht vergleichen, wie sich alles ohne entwickelt hätte. Die größte Tür, die mir dadurch geöffnet wurde, war mein gesicherter Startplatz bei den Deutschsprachigen Meisterschaften und das war für mich bis jetzt eines der schönsten Slam-Erlebnisse überhaupt.

Welche Tipps gibst du Poeten, die zum ersten Mal Poetry Slam ausprobieren?

Einfach machen! Das Wichtigste ist, dass man einen Text hat, mit dem man sich wohl fühlt. Wer sich nicht sicher ist, ob das schon für die „große Bühne“ reicht, sollte es vielleicht zuerst auf einem kleinen Slam versuchen oder den Text vor Familie oder Freunden vortragen, da die einem meistens das ehrlichste Feedback geben. Außerdem sollte man sich auch nicht entmutigen lassen, wenn man beim ersten Mal nicht sofort ins Finale kommt oder gewinnt.

Was erwartest du dir vom Slam in Straubing?

Ich erwarte mir einen kuscheligen Abend, viel Applaus für alle Slammer und viel Spaß für alle Menschen vor und auf der Bühne.

 
 

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