Podcast-Tipp „Macht und Millionen“ befasst sich mit Wirtschaftsverbrechen

Zweimal im Monat erscheint eine neue, etwa einstündige Folge auf Spotify. Foto: Business Insider

Krimi mal anders: In jeder Folge nehmen die Journalisten Solveig Gode und Kayhan Özgenc einen neuen Fall unter die Lupe. 

Darum geht’s: Denkt man an Krimis, kommt manchen vielleicht eine langweilige „Tatort“-Folge in den Sinn. Aber ein Krimi muss nicht immer etwas mit Mord zu tun haben. Das zeigt der Podcast „Macht und Millionen“, der sich mit Konzernen und Persönlichkeiten beschäftigt, die in teils spektakulären Wirtschaftskrimis verwickelt waren. Das Magazin „Business Insider“ ist der Host des Podcasts. Die Journalisten Solveig Gode und Kayhan Özgenc gehen dabei in jeder Folge auf einen Fall ein. Bis ins Detail setzen sich die beiden mit der Biografie der Beteiligten auseinander, um dann im späteren Verlauf einen Zusammenhang mit den Taten zu ziehen.

Einer ihrer Fälle ist zum Beispiel der Absturz Boris Beckers. Zu Beginn der Folge blicken die Journalisten auf die Kindheit und Jugend Beckers zurück. Vom hart trainierenden Kind bis zum 17-jährigen Wimbledon-Gewinner war es ein beschwerlicher Weg für ihn. Mit wachsendem Erfolg erhält er immer mehr Werbeverträge. Als junger Erwachsener hat er schließlich Unsummen an Geld, ohne je den richtigen Umgang damit gelernt zu haben. Er legt während des Insolvenzverfahrens seinen Besitz nicht offen und verschleiert Schulden. Deshalb wird er im April zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

In aller Kürze: „Macht & Millionen“ setzt sich mit großen Kriminalfällen in der Wirtschaft auseinander und rollt sie mit ergänzenden Infos neu auf.

Fazit: Wer gerne mitfiebert, ist bei „Macht & Millionen“ genau richtig. Ob Pleite gegangene Fluggesellschaften, der Cum-Ex-Skandal oder der Absturz Boris Beckers – die Fälle reißen mit. Als Hörer muss man sich nicht unbedingt mit wirtschaftlichen Themen auskennen, um die Folgen zu verstehen. Aber wer sich dafür interessiert, für den ist der Podcast besonders empfehlenswert.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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