Playoff-Viertelfinale Rote Raben wollen „alles reinwerfen“

Magda Gryka (am Ball) und die Roten Raben Vilsbiburg wollen in Spiel zwei des Playoff-Viertelfinals den vorzeitigen K.o. gegen Stuttgart verhindern. Foto: Allianz MTV Stuttgart

Spiel eins hat Lust auf mehr gemacht, nun erwarten die Roten Raben Vilsbiburg in Spiel zwei des Playoff-Viertelfinals den Allianz MTV Stuttgart. Dieses steigt am Freitag (19.30 Uhr) in der heimischen Ballsporthalle und steht unter klar definierten Vorzeichen.

Gewinnen die favorisierten Gäste nach ihrem 3:1-Auftaktsieg auch die zweite Partie der „Best-of-three“-Serie, stehen sie im Halbfinale, während für Vilsbiburg die Saison dann beendet wäre. Gelingt den Raben gegen den dominanten Hauptrundensieger der Überraschungscoup zum 1:1-Ausgleich in der Serie, käme es am Dienstag, 12. April, zu einem entscheidenden dritten Match in Stuttgart.

Vieles scheint möglich zu sein

Nimmt man das erste Viertelfinalspiel am Dienstag als Maßstab, scheint vieles möglich. In gewisser Weise waren es zwei unterschiedliche „Spielfilme“, die da an einem Abend in der SCHARRena abliefen. In den Sätzen zwei und vier waren die Schützlinge von Cheftrainer Florian Völker gegen den Top-Titelfavoriten chancenlos und konnte nur 9 bzw. 10 Punkte holen.

Dagegen präsentierten sich die Raben in den Sätzen eins und drei als taktisch bestens eingestelltes, spielfreudiges und couragiertes Team, das dem Star-Ensemble um Krystal Rivers ein gleichwertiger Gegner war. Die Zahlen belegen das: Mit 25:22 holten sich MVP Jodie Guilliams und Co. den ersten Satz, mit 22:25 unterlagen sie im dritten nur knapp.

Rote Raben arbeiten noch an einigen Stellschrauben

„Auf diese beiden Sätze können wir aufbauen, sie sind eine große Ermutigung für das zweite Spiel“, betont Florian Völker. Er hofft überdies, dass der Heimvorteil seinem Team zusätzliche Energie verleiht: „Wir werden auf jeden Fall alles reinwerfen“ - und auch noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen, signalisiert der Coach. Es gebe „genug Sachen, die wir besser machen können und müssen“ als in den schwachen Phasen von Spiel eins, konkret: „beim ersten und zweiten Kontakt besser sein, um in der Folge in gute Angriffssituationen zu kommen“.

An der Außenseiterrolle der Roten Raben im Duell des Tabellenachten gegen den Liga- Primus, der 21 seiner 22 Hauptrundenspiele gewinnen konnte, hat sich vor Spiel zwei nichts geändert - genauso wenig aber auch an der maximalen Motivation der Völker- Schützlinge, den Fans in der Ballsporthalle im Playoff-Viertelfinale einen spektakulären Volleyball-Abend zu präsentieren. Die personellen Vorzeichen sind gut, alle Spielerinnen einsatzfähig. Karten gibt es unter www.roteraben.de sowie an der Abendkasse.

 

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