Platz für 225 Ukraine-Flüchtlinge Weitere Unterkunft in altem BMI-Haus in Landshut

An der Klötzlmüllerstraße sollen in Kürze ukrainische Flüchtlinge unterkommen. Die Anwohner wurden über Flyer informiert. Foto: Christine Vinçon

Nachdem die Stadt Landhut im Erstversorgungszentrum in der Alten Weberei bereits erste geflüchtete Ukrainer aufgenommen hat, richtet sie aktuell das alte Bürogebäude der Bayerischen Milchindustrie (BMI) an der Klötzlmüllerstraße 140 her.

Bis zu 225 Flüchtlinge können dort für mehrere Wochen oder Monate "zur Ruhe kommen", wie Thomas Schindler vom Katastrophenschutz sagt. Dort soll es einen Sicherheitsdienst, Verpflegung, Teeküchen und absperrbare Zimmer geben.

Trotzdem bleibt das Erstversorgungszentrum bestehen. In diesem werden die Flüchtlinge zu Beginn aufgenommen, registriert und gesundheitlich gecheckt, bevor sie im alten BMI-Gebäude unterkommen.

"Wir wollen die Familien einfach anständig unterbringen", sagt Schindler, "damit sie selbstbestimmt bei uns leben können, bis sie wissen, wie es für sie weitergeht."

Erste Bewohner könnten jede Minute in der Klötzlmüllerstraße eintreffen. Denn in Berlin war man händeringend auf der Suche nach einer angemessenen Unterkunft für einen Bus mit 50 gehörlosen Flüchtlingen aus der Ukraine. Die Stadt Landshut hat sich dazu bereiterklärt, diese aufzunehmen und zu versorgen.

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