In Erwartung "sagenhaften" Besuchs in Gestalt von Heldenwitwe und Hunnenbraut Kriemhild vom Rhein, und der Hoffnung, dass das Neuzeitvirus die von 15. bis 24. Juli geplante, traditionelle Aufführung des Mittelalterepos in "Pledelingen" nicht ein weiteres Mal verhindert, projektieren und agieren Stadt, Regisseure und Spielerensemble schon seit längerem in Vorfreude und Zuversicht.

Erster Bürgermeister Hans Schmalhofer, Kathrin Tost vom Plattlinger Kulturamt, Geschäftsleiter Josef Hofmeister, Vorsitzender des Nibelungenvereins und leidenschaftlicher Laiendarsteller Martin Halser, sowie die neuen Autoren und Spielleiter Eva Sixt und Josef Berlinger, informierten am Donnerstagabend im Sitzungssaal über Konzept und derzeitigen Stand der Dinge der Nibelungenfestspiele. In neuem Gewand soll das Drama um Liebe, Macht und gnadenlose Vergeltung die Besucher von nah und fern bannen, auch, wenn die Darsteller in Kostümen vorheriger Aufführungen auftreten.